Konsulate und Botschaften  - Verpflichtungserklärung

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Verpflichtungserklärung

Für die Einladung eines Besuchers aus einem visumpflichtigen Heimatland zu Besuchszwecken verlangt die Deutsche Botschaft oder das Deutsche Konsulate im Ausland die sogenannte Verpflichtungserklärung

Solche Verpflichtungserklärungen können je nach Region bei den Landratsämtern oder den großen Städten beim Bürgerbüro oder Ordnungsamt beantragt werden. Fragen Sie vorab telefonisch nach. Die Verwaltungsgebühr für eine Verpflichtungserklärung belaufen sich auf ca. 25 EUR.
Voraussetzungen für die Verpflichtungserklärung?
Persönliches Vorsprache des Gastgebers bei der Behörde
Der Gastgeber muss in der Region polizeilich gemeldet sein.
Ausländische Gastgeber müssen einen Aufenthaltstitel haben.

Welche Unterlagen werden für die Verpflichtungserklärung benötigt?
Personalausweis oder Reisepass des Gastgebers
Ausgefüllter Frageboden (in der Regel vor Ort erhältlich)
Meist aktuelle Einkommensnachweis, beider Ehegatten (Gehaltsabrechnungen, bei Selbständigen Einkommensteuerbescheid)
Eine Nachweis über eine Auslandskrankenversicherung für die gesamte Dauer des Aufenthaltes des Gastes
Mietvertrag oder bei Eigentum den Grundbuchauszug.
Daten des Gastes, wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort, Staatsangehörigkeit, ggf. Reisepass Nr., Wohnadresse im Ausland, ggf. Verwandtschaftsbeziehung zum Einladenen, voraussichtliches Datum der Einreise.

Der Gastgeber geht mit der Abgabe der Verpflichtungserklärung folgende Verpflichtungen ein:

Sofern durch oder während des Aufenthalts der eingeladenen Person öffentliche Gelder für diese Person aufgewendet werden, können die die Aufwendungen zahlenden öffentlichen Stellen von der Person, die die Verpflichtungserklärung abgegeben hat, diese Aufwendungen zurückfordern. Folgende Kosten sind denkbar:
• Lebensunterhalt
• Unterbringung
• Behandlung im Krankheitsfall (Medikamente, Arzt, Operation)
• Pflegekosten
• Abschiebung
Die Haftung besteht für die Zeit, für die die Verpflichtungserklärung gilt (vom Beginn der Visumsgültigkeit bis zur Beendigung des Aufenthaltes oder bis zur Erteilung eines Aufenthaltstitels zu einem anderen Aufenthaltszweck.
 
Die Verwaltungsgebühr für eine Verpflichtungserklärung belaufen sich auf ca. 25 EUR.
 
Hat die Behörde die Verpflichtungserklärung ausgefertigt, wird dem Gastgeber, das Original der Verpflichtungserklärung ausgehändigt. Der Gastgeber leitet die Verpflichtungserklärung  an die/den Eingeladene(n) weiter. Dieser muss die Verpflichtungserklärung bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung zur Beantragung des Visums mit vorlegen.
 
Liste der Staaten,
bei deren Angehörigkeit keine Verpflichtungserklärung benötigt wird,
alle anderen benötigen eine Verpflichtungserklärung
Andorra
Argentinien
Australien sowie
Kokosinseln,Norfolkinseln,
Weihnachtsinsel
Belgien
Brasilien
Brunei
Bulgarien
Chile
Costa Rica
Dänemark
El Salvador
Estland
Finnland
Frankreich einschließlich
Französisch-Guayana,
Französisch-Polynesien,
Guadeloupe,
Martinique, Neukaledonien,
Reunion,
St.Pierre und Miquelon
Griechenland
Guatemala
Honduras
Irland
Island
Israel
Italien
Japan
Kanada
Korea (Republik Korea)
Kroatien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malaysia
Malta
Mexiko
Monaco
Neuseeland einschließlich
Cookinseln, Niue,
Tokelau
Nicaragua
Niederlande einschließlich
Niederländische
Antillen
Norwegen
Österreich
Panama
Paraguay
Polen
Portugal einschließlich
Macau
Rumänien
San Marino
Schweden
Schweiz und Liechtenstein
Singapur
Slowakische Republik
Slowenien
Spanien einschließlich
Spanische Hoheitsgebiete
in Nordafrika (mit
Ceuta, Melilla)
Tschechische Republik
Ungarn
Uruguay
Venezuela
Vereinigte Staaten von
Amerika einschließlich
Amerikanische
Jungferninseln,
Amerikanisch-Samoa,
Guam, Puerto Rico
Vereinigtes Königreich
Großbritannien und
Nordirland sowie
Kanalinseln, Insel
Man und Bermuda
Zypern